Freitag, 10. Oktober 2014

Rennradeln, Kuchen & Sonne satt

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Letzte Woche Freitag war Feiertag. Inzwischen freue ich mich auf Feiertage nicht nur, weil dann frei ist (wobei das natürlich auch ein nicht zu vernachlässigender Vorteil ist), sondern auch, weil da viel Zeit zum Training ist. So viel Zeit, dass man die 48-Kilometer-Radtour zum Grundlagentraining erklären und dafür dann gut zweieinhalb Stunden brauchen kann.
Als der Moppedfahrer uns auf seinem Mopped fahrend überholte, sind wir wieder aufgestiegen.
Eisenbahnbrücke in Duisburg Hochfeld
Klar macht es mir mehr Spaß, "schnell" zu fahren. Aber ich wollte wirklich mal eine längere Strecke mit einem Puls unter 75% hinter mich bringen, was ein echt komisches Level von Anstrengung ist - irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Das Wetter schrie mit knapp 25° und Sonne allerdings auch echt nach einer gemütlichen Runde mit einigen Foto-Stopps...

Linke (=falsche) Rheinseite, Duisburg Richtung Krefeld, ungefähr bei Rheinhausen. Trotz Feiertag wie ausgestorben!
War dieses Mal wieder mit Handschuhen unterwegs, aber ohne taube Finger. Scheinen also doch nicht so scheiße zu sein, die Dinger. Außerdem hab ich mich an Svens Tipp gehalten und häufig (wirklich häufig) die Handposition gewechselt. Auch wenn sich das komisch anfühlt. Dafür ist die langsame Tour wenigstens genau richtig. Langfristig muss ich mir jedenfalls mal Gedanken über ein neues Lenkerband oder eventuell einen ganz neuen Vorbau machen. Vielleicht sollte der Zukünftige doch nicht wie bisher geplant Tierarzt, sondern Fahrradmechaniker sein? Beides in einer Person wäre praktisch...
Irgendwie können wir immer nur Dreiecke fahren.

Wie wunderbar das war. Es gibt noch eine Milljausend Ecken in der Umgebung, die ich gern mal mit dem Rad erkunden würde. Ganz zu schweigen von denen, die nicht in der Nähe sind... Seit ich "Ein Sommer in der Provence" gesehen habe, möchte ich dort radeln. Oder in Spanien. Oder sonst wo, wo es schön ist. Mein letzter richtiger Urlaub, der über ein verlängertes Wochenende Nordsee hinausging, ist mehr als 4 Jahre her. Ich habe echt enorm große Lust, Gabi im nächsten Frühjahr oder Sommer einzupacken und irgendwo hin zu düsen, wo es schön ist...
Blick von der Eisenbahnbrücke Richtung Duisburg, Krefelder Brücke, Schloss Heltorf.

Das Wetter war am Einheitstag übrigens wirklich fantastisch und nach dem Radeln war noch so viel Zeit da - ich finde, die habe ich mit der lieben Martinique ganz hervorragend genutzt:
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal in einem Café Kuchen essen war. Macht man ja nicht so oft. Eigentlich nie. Umso wundervoller war das! Vegane Kuchenträume in der Krümelküche in Duisburg.
In der Sonne braten und später Sonnenuntergang gucken beim Ziegenpeter. Die Brücke im Hintergrund kommt euch bekannt vor? Richtig.. beim zweiten Mal war ich allerdings mit dem Auto da ;-)

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