Samstag, 12. März 2016

Laufgeschichten von... Paula von Laufvernarrt

1 Kommentar :
Juhu, neuer Monat, neue Laufgeschichte! Dieses Mal mit Paula von Laufvernarrt - und das ist sie wirklich. Auf ihrem Blog und Instagram bekommt ihr das Komplettpaket aus Laufen, Ernährung, Krafttraining und Motivation - gepaart mit einem Haufen Fachwissen und echt beeindruckenden Bauchmuskeln. Schaut mal vorbei! Liebe Paula, vielen Dank, dass du mitmachst!


Kannst du dich an deinen ersten Lauf erinnern? Wie hat sich das angefühlt?
Ja, das war in Frankreich, als ich bei meiner Gastfamilie war. Da bin ich mit dem Gastvater laufen gegangen, habe mich völlig selbst überschätzt und fand es furchtbar. Allerdings hab ich es trotzdem noch einige Male dort durchgezogen, zu der Zeit aber nur sehr unregelmäßig.

Warum läufst du? 
Meine anfängliche Motivation war definitiv Gewichtsverlust, aber inzwischen steht das völlig im Hintergrund. Laufen ist für mich inzwischen Leben, weil es mir so viel Energie und Lebensfreude gibt. Man kann so gut abschalten, den Kopf frei kriegen und sich Ziele setzen. Es ist spannend zu sehen, zu wie viel mein Körper in der Lage ist und es reizt mich, immer neue Herausforderungen mit dem Laufen auf mich zu nehmen.


Welches Ziel möchtest du als nächstes erreichen? 
Derzeit ist mein Ziel, meine Verletzung komplett auszukurieren und dann mich allmählich wieder zu steigern, sodass ich in der ersten Jahreshälfte ein paar 10er und Halbmarathons laufen kann und Ende des Jahres hoffentlich den Frankfurt Marathon! Im Sommer steht auf jeden Fall auch noch Tough Mudder auf dem Plan. Ende 2015 habe ich nur Alternativtraining gemacht - ca 7-8 Stunden die Woche - und bin wegen eines Ermüdungsbruchs nicht gelaufen, der am Ausheilen war. Seit Anfang des Jahres lege ich langsam wieder laufend los und will mich bald wieder an ein Pensum von 50-60 Wochenkilometern gewöhnen.

Muss Training Spaß machen oder weh tun?
SPASS MACHEN! Definitiv. Schmerzen sind nie ein gutes Zeichen und das hab ich letztes Jahr zu oft ignoriert, das endet nie sonderlich gut. Was ich gelernt habe, ist auf jeden Fall körperlichen Schmerzen zu glauben und einen Gang zurückzufahren. Klar, am Ende einer harten Einheit muss man sich manchmal kopfmäßig überwinden und dadurch tut es vielleicht 'weh' - aber das sind eben nur Schweinehundschmerzen, die sind gut und hilfreich ;-) 


Was ist das Schöne an deiner Lieblings-Laufstrecke?
Meine Lieblingslaufstrecke beginnt am Hafen, geht weiter am Strand entlang, dann durch den Wald und einen kleinen Rest Stadt wieder zurück. Das ist einfach ein Traum, besonders bei tollem Wetter! Und die ist wunderbar zu variieren zwischen 16 und 30 Kilometer.

Wie fühlst du dich, wenn du eine Ziellinie überquert hast?
Da fühle ich mich wie Hulk. Bin geflasht und voller Stolz von meiner Leistung, habe das Gefühl, dass mich nichts stoppen kann und ich alles erreichen kann, was ich will. Bisher war jeder Zieleinlauf erfüllt von Glücksgefühlen und einer guten Portion Adrenalin, deshalb liebe ich Wettkämpfe so.


Wie bringst du den Schweinehund zum Schweigen?
Ich habe selten Probleme mit dem Schweinehund, weil ich den Sport liebe und es für mich ein ganz fester und bereichernder Bestandteil meines Lebens ist. Wenn sich der Schweinehund doch mal meldet, gönne ich mir manchmal auch einfach eine Pause - denn meistens bin ich dann überlastet und habe bei dem/den letzten Training(s) übertrieben :D Ansonsten motivieren mich diverse Läufer-/Fitnessblogs und Instagrammer sowie meine persönlichen Ziele.

Was würdest du Anfängern raten?
Beginnt langsam und lauft erstmal nur mit Geh-Intervallen. Steigert euch von Zeit zu Zeit und probiert Neues aus! Lasst das Training niemals langweilig werden und kauft euch gutes Schuhwerk ;-)


1 Kommentar :

  1. Tolle Frau der ich gerne folge, sehr motivierend finde ich :)

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