Mittwoch, 6. Januar 2016

Hallo 2016! Gute Vorsätze und Saisonpläne

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Während alle schon fleißig Ziele und Vorsätze fürs neue Jahr verkündet haben, sträube ich mich ein wenig, Pläne zu schmieden. Letztes Jahr war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass es im Triathlon weiter gehen muss, dass der Sprung von der Sprint- zur Kurzdistanz so groß nicht ist und dass ich ihn mit genug Anlauf wagen will. Dann kam auf einmal noch das Halbmarathon-Projekt dazu und so habe ich 2015 eigentlich ziemlich viele Ziele schon erreicht. Vielleicht zu viele, denn mein Körper hat sich seine Pause genommen: Seit Ende November hat mich immer wieder eine Erkältung umgehauen, mittlerweile glaube ich an eine Pollenallergie. Gleichzeitig hat ein Knie angefangen, mir etwas Ärger zu machen und so hatte ich in den letzten Wochen nicht sonderlich viel sportliche Action. Das war aber auch nicht schlimm, weil ja noch kein großes Ziel drohend über mir schwebte und sich kein schlechtes Gewissen wegen ausgefallenen Trainingseinheiten melden konnte. Und auch für den Kopf war diese Pause genau das richtige, so dass ich jetzt schon mit den Hufen scharre und mich darauf freue, dass es endlich wieder losgeht.

So jetzt aber, Vorsätze für 2016:

  • mehr Gelassenheit

  • mehr Spaß, weniger Zeitziele

  • neue Gewohnheiten etablieren: Krafttraining, mentales Training, öfter selbst kochen 

 

Wie sehen sie denn jetzt genau aus, die Pläne für 2016?

Hindernislauf-Schlammschlacht
Keine konkreten Pläne. Mal sehen, was kommt.

Schwimmen
Wiedereinstieg in die Rettungsschwimmer-Wettkampfkarriere? Möglicherweise! Ich hätte Bock.

Rennrad
Ich freue mich so sehr darauf, Bruno aus dem Winterschlaf aufzuwecken. Bis es so weit ist, reite ich noch ein bisschen mit Gabi durch Matschpfützen auf Wirtschaftswegen. Ich habe noch nie ernsthaft überlegt, ein Radrennen mitzufahren. Warum eigentlich nicht?

Laufen
Zuerst einmal die Winterlaufserie in Duisburg. Am 30. Januar geht es mit 10 km los, dann folgen Ende Februar 15 km und Ende März der Halbmarathon. Letzteres bereitet mir so langsam ein wenig Bauchschmerzen, aber erst mal konzentriere ich mich auf die kommenden 10, für die das klare Ziel auf jeden Fall nur "schmerzfrei durchkommen" lautet. Was ich dafür tue: Laufanalyse beim Orthopäden, in der Folge eventuell Laufschuhe wechseln, Krafttraining und ansonsten vorsichtig wieder ins Training einsteigen.

Ich möchte dieses Jahr die 10 km unter einer Stunde laufen, aber noch nicht jetzt im Januar - ein Zeitziel muss ja wohl erlaubt sein! Dafür suche ich mir noch einen schönen Zehner später im Jahr aus.


Triathlon
Heimspiel: Ich starte beim T3 Triathlon in Düsseldorf! Letztes Jahr juckte es mir schon in den Fingern, aber da habe ich mir das Ganze dann doch lieber mal nur als Zuschauer angeguckt. Dieses Mal kollidiert der Termin am 26. Juni mit dem Hurricane Festival und schon schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Deshalb musste das Schicksal entscheiden - und das hat es auch: Ich habe einen Freistart gewonnen! Juhu! Und weil ich nicht länger als nötig im Hafenbecken herumdümpeln möchte, habe ich mich für den Sprint angemeldet. Tschakka, das erste Triathlon-Ziel steht also fest! Ich habe großartigen Schiss vor allem, was da im Freiwasser auf mich wartet, aber ich freu mich drauf.

Ein oder zwei Sprints dürfen noch dazu kommen, ich habe mich aber noch nicht entschieden, wo. Ich suche auch noch nach einer schönen, halbwegs flachen Kurzdistanz in NRW - wer Vorschläge hat, möge sie jetzt laut rufen! Am liebsten eher gegen Ende der Saison, August oder September und nicht in Ratingen - flach ist nämlich anders! Hier zuhause (beim zweiten Heimspiel) werde ich aber mit Sicherheit bei der Volksdistanz an der Startlinie stehen - Triathlondebüt 2014 reloaded.

Volunteer
Ich will nicht nur selber leiden, sondern auch Energie daraus ziehen, anderen dabei zuzusehen. Schöner Plan, oder? Im Ernst: Seit mich allein das Zuschauen beim Hamburg Triathlon so unheimlich bewegt hat, will ich öfter bei Events dabei sein, bei denen Leute über sich hinauswachsen. Weil das einfach toll ist. Und weil man außerdem nicht mehr auf die Idee kommen kann, sich selbst anzumelden, wenn man schon als Helfer dabei ist. Deshalb hab ich mich für Tough Mudder NRW und für den Metro Marathon in Düsseldorf als Volunteer gemeldet. Ich bin gespannt, wem ich alles das Wasser reichen darf!

Insgesamt also: gesund bleiben und etwas mehr dafür tun, weniger vorher planen, mehr spontan auf mich zukommen lassen. 2016, ich freu mich auf dich!

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