Mittwoch, 27. Januar 2016

Gewinnspiel-Triathlon: 2 Jahre ichhasselaufen.de

Unglaublich, ichhasselaufen.de wird zwei Jahre alt! Ende Januar 2014 habe ich beschlossen, dass ich anfange zu laufen, mir als erstes Schuhe gekauft und dann die ersten Laufschritte gemacht. Die von ziemlich viel Gehen unterbrochen wurden. Für einen elendig langen Zeitraum. Mittlerweile hat sich da einiges geändert, trotzdem hätte ich mir einige Dinge nie träumen lassen:


Dass ich dran bleibe und heute immer noch laufe. Dass das Laufen heute manchmal Spaß macht, manchmal mühelos ist und manchmal so unendlich beschissen - und dass es sich trotzdem lohnt. Dass ich nicht nur eine Läuferin, sondern eine Triathletin werden würde - ich hätte jedem den Vogel gezeigt, der mir das Anfang 2014 vorhergesagt hätte. Dass ich es nicht nur geschafft habe, regelmäßig die Laufschuhe zu schnüren, sondern auch bei der Berichterstattung dabei geblieben bin - und das mittlerweile längst nicht mehr nur, um mich selbst zu irgendwas zu verpflichten, sondern weil unheimlich viele Leute mitlesen, mitfiebern, sich mitfreuen und bestimmt auch mal mitleiden. Dafür ein riesiges Dankeschön! Ich freue mich wirklich wie ein kleines Kind über jeden Kommentar und jede andere Interaktion - und es macht mich unheimlich stolz und glücklich, dass das bloße Nachlesen meiner Geschichte andere offenbar motiviert und von der Couch in die Laufschuhe, aufs Rad oder ins Schwimmbecken treibt. Oder auch alles auf einmal. Das ist toll!

Was auch toll ist: Ihr seid mir in den zwei Jahren so ans Herz gewachsen, dass ich gerne was zurückgeben möchte. Dafür habe ich einige großartige Kooperationspartner gefunden, die meinen Gewinnspiel-Triathlon mit Sachspenden unterstützen. Danke dafür! Gewinnspiel-Triathlon bedeutet: 3 Disziplinen, 3 Gewinne, 3 Kanäle. Ihr könnt ab sofort bis Sonntag, 31.01.2016, 23:59 Uhr teilnehmen - bis zu drei Mal. Die Verlosung ist beendet, die Gewinner sind informiert!

Auf das Paket von den Early Bird Swimmers bin ich ein kleines bisschen neidisch, denn die schicke Silikon-Badekappe hätte ich auch gerne! Dazu gibts noch den super fluffigen Fanschal, der euch nach dem Schwimmtraining schön warm hält. Springt auf Twitter in den Lostopf, Aufgabe: @ichhasselaufen fogen und den Tweet zu diesem Artikel retweeten.


Ganz einfach, oder? Disziplin 1 geschafft, jetzt wird es komplizierter. Wir steigen nicht aufs Rad, sondern gehen direkt auf die Laufstrecke - und zwar mit dem praktischen Laufgürtel von Zaosu. In die dehnbare Tasche passen locker Handy, Schlüssel, Gels oder was euch sonst noch so einfällt. Dazu passt das Chipband aus Neopren, das euren Championchip sicher und bequem in allen Disziplinen am Knöchel festhält - beides zur Verfügung gestellt von Sportshop-Triathlon.de. Das Besondere: Alle sechs Teile gehen an einen Gewinner - folgt @ichhasselaufen dazu auf Instagram und verlinkt unter dem Foto eure beiden liebsten Lauf-Partner, um das Paket aus Laufgürtel und Chipband für euch drei zu gewinnen.


Zuletzt tun wir uns noch etwas Gutes: Ab auf die Blackroll. Ich hatte zuerst die Blackroll Mini, weil ich mir letztes Jahr vor dem Radurlaub Sorgen um meine Waden gemacht habe, die manchmal am Tag nach dem Radeln ordentlich zwicken. Die Mini-Variante wird zwar angepriesen, um beispielsweise über Fußsohlen und Unterarme zu rollen, aber ich kann versichern: Für die Waden reichts auch. Und in den Koffer passt sie auch bestens. Mittlerweile möchte ich auch die große Rolle nicht mehr missen, auch wenn ich sie oft verfluche, sehr oft. Es gibt für mich aber kein besseres Mittel, um den Muskelkater aus den Oberschenkeln zu bekommen. Damit euch nicht die Ideen ausgehen, legt GU noch das Buch Faszientraining drauf - darin findet ihr viele effektive Übungen mit und ohne Rolle. Das Buch verspricht, euch wieder schmerzfrei und beweglich zu machen - was will man mehr? In der dritten und letzten Disziplin rollen wir zu Facebook: Werde Fan der Seite und kommentiere unter dem Post, was du dringend mal mit der Blackroll behandeln müsstest: Waden? Oberschenkel? Rücken? Fußsohlen? Deine Mutter? Ich bin gespannt!


Nochmal zusammengefasst: Es gibt drei Pakete zu gewinnen - eines von den Early Bird Swimmers, eines von Sportshop-Triathlon.de und eines von Blackroll & GU. Um teilzunehmen, müsst ihr die jeweilige Aufgabe entweder auf Twitter, Instagram oder Facebook erledigen. Alles klar? Ich wünsche euch viel Spaß, happy birthday ichhasselaufen.de, schön, dass hier hier seid und: Auf die Plätze, fertig, los!  

Montag, 18. Januar 2016

Obstsalat zum Frühstück oder: "Davon wirst du satt?"

Was ich seit dem Workshop mit Felix Klemme ja tatsächlich an der Ernährung verändert habe, ist das Frühstück. Meine Bedingungen: vegan sollte es sein und bitte ohne viel Aufwand. Ich will ein paar Kilos loswerden und gleichzeitig genug Energie fürs Training haben - blöder Kompromiss, dachte ich (wer nochmal was über vegane Ernährung und Sport nachlesen will, hier entlang). Bisher gabs bei mir Porridge mit Früchten, Müsli, Amaranth-Pop mit Sojajoghurt oder am Wochenende auch mal Brötchen. Jetzt sieht mein Frühstück meistens ungefähr so aus:


Obst, Nüsse, manchmal ein Löffel Sojajoghurt zur Abwechslung. Die Idee dahinter ist, ein paar Kohlenhydrate zu vermeiden bzw. sie eher in Form von Früchten zu essen: mit zusätzlichen Faserstoffen, Vitaminen und was da noch so alles drin ist. Was ich aus dem Workshop unter anderem mitgenommen habe, ist nämlich: keine Angst vor Fruchtzucker!

Mit meinem neuen Frühstück - der sichtbarsten Veränderung nach dem Workshop - habe ich übrigens eine Seite im AOK-Magazin vigo abbekommen.
Die erste Frage, die auf "ich frühstücke eigentlich nur Obst und Nüsse" immer, aber wirklich immer, kommt: Wird man davon satt? Ja. Bis mittags. Wirklich. Wers nicht glaubt: ausprobieren! Außerdem habe ich keinen Deal mit mir selbst, dass ich nichts anderes essen darf. Wenn ich Bock hab, mache ich mir Porridge - nur halt nicht jeden Tag. Oder ich schmeiße ein paar Vollkorn-Flakes zum Obst - hier die sommerliche Variante mit Mango, Erdbeeren, Johannisbeeren und Kiwi:


Kakaonibs fehlen fast nie in meinem Obstsalat. Die kleinen Schokostückchen sind zerbrochene Kakaobohnen: in Rohkostqualität, vegan und ohne Zucker - tschüss Schokomüsli! Manchmal streue ich auch Chia- oder Hanfsamen über die Früchte, je nachdem, wonach mir gerade ist und was da ist. Natürlich sind die Möglichkeiten mit verschiedenen Obstsorten im Sommer vielfältiger, aber bisher ist mir noch nicht langweilig geworden. 

Kiwi, Blaubeeren, Himbeeren, Mandeln, Cashews und Kakaonibs - gut möglich, dass sich unten drunter noch Birne oder Apfel verstecken:


Wenn mir nur Obst komplett zum Hals raus hängt, liebe ich vor allem an ungemütlichen Tagen diese warme Variante von Overnight Oats, etwas abgewandelt nach der Idee vom nu3 Insider Club: Chiasamen, Haferflocken, Kakaopulver, Zimt und Wasser über Nacht in den Kühlschrank, am nächsten Morgen ab in die Mikrowelle. In der Weihnachtszeit war das mit Lebkuchengewürz ganz wunderbar. Super lecker ist es auch mit ner halben Banane (und noch mehr Zimt) oder allen möglichen anderen Früchten, zum Beispiel so:

Chiasamen, Haferflocken, Backkakao und die Flüssigkeit (Wasser oder Pflanzenmilch) bilden hier sowas wie einen Teig - eine ganz andere Konsistenz, als ihr von Chia wahrscheinlich gewohnt seid.
Ohne Haferflocken, nur mit Chia-Pudding (Chia + Wasser über Nacht im Kühlschrank) geht auch ganz wunderbar, wenn man sich an das Kaulquappen-Gefühl im Mund gewöhnen kann:


Aktuell ist das Frühstück etwas weniger farbenfroh.
Vor kurzem zum ersten Mal ausprobiert: eine Smoothiebowl. Grüner Smoothie, relativ dickflüssig in eine Schüssel, Früchte drüber, ein paar Nüsse, Chiasamen, Kakaonibs, ein Schwung Sojajoghurt und weils so schön aussieht: Schokosauce. Muss auch mal sein! War auf jeden Fall interessant, aber mir insgesamt etwas zu flüssig. Ich glaub, da trinke ich den Smoothie lieber und löffele das Obst so.


Den Alltagstest hat es auf jeden Fall bestanden - das neue Frühstück funktioniert für mich super im Büro: schnell Apfel, Birne und Kiwi schnippeln, Mandeln oder Cashews dazu, eventuell Zimt, Chia oder Kakaonibs - und loslöffeln. Am Wochenende ist meist sowieso genug Zeit, um zuhause alles in Ruhe zu schneiden oder Zutaten durch die Gegend zu transportieren, je nachdem, wo ich bin. Manchmal ist es aber auch schön, Ausnahmen zu machen: Nichts geht über von Mama gebackenen Stuten mit selbst gekochter Erdbeermarmelade!

Sonntag, 10. Januar 2016

Laufgeschichten von... Judith von veganmarathon

Neues Jahr, neuer Name: Meine 8 Fragen heißen jetzt Laufgeschichten - das klingt schöner und außerdem halte ich mir so die Möglichkeit offen, vielleicht noch Fragen dazu zu nehmen. Im Moment bleiben sie erst mal gleich und ich freue mich riesig - und das ist nicht übertrieben! - dass sich Judith die Zeit genommen hat, sie zu beantworten. Judith hat die Turtlerunner ins Leben gerufen, das Turtlerunner's Trainingsbuch geschrieben und bloggt auf veganmarathon.com. Sie hat eine absolut beeindruckende Veränderung hinter sich, sowohl körperlich als auch geistig, wie sie selbst sagt - danke, dass du uns daran teilhaben lässt! Für den weiteren Weg (der Marathon kommt bestimmt!) wünsche ich dir viel Gesundheit und freue mich, mitzulesen. Vielleicht verschlägt es dich ja mal ins Rheinland oder mich nach Österreich? Los gehts mit Judiths Laufgeschichte:


Kannst du dich an deinen ersten Lauf erinnern? 
Ja, ich erinnere mich. Ich habe an diesem Tag noch im Halbschlaf beschlossen, einen Marathon zu laufen. Zu diesem Zeitpunkt war ich unsportlich, über 30 Kilo zu schwer und hatte mit Laufen überhaupt nix am Hut. An dem Tag bin ich einfach mal losgetrabt, in Jeans (Sportklamotten hatte ich noch nicht) und es war ziemlich ernüchternd. Nicht so cool, wie ich mir das vorgestellt hatte - aber ich hatte den ersten Schritt getan und das wiederum gab mir ein unglaublich gutes Gefühl.

Warum läufst du? Haben sich deine Motive mit der Zeit verändert?
Warum ich laufe ... gute Frage! Mittlerweile - und damit beantwortet sich schon deine zweite Frage - weil es mir ein Bedürfnis ist, meinen Körper zu bewegen. Und das tue ich am liebsten laufend. Ich mag es, die Füße auf den Boden aufzusetzen, mich selbst vorwärts zu bringen, die Luft zu atmen, den Regen zu spüren - das alles eben. Ich sortiere meine Gedanken beim Laufen, lerne mich selbst besser kennen. Am Anfang war die Motivation die, eine Läuferin zu werden - statt eines Couchpotato. Ich wollte unbedingt mein komplettes bisheriges (unsportliches) Leben auf den Kopf stellen und was bewegen. Mich selbst.


Welches Ziel möchtest du als nächstes erreichen? Was ist momentan dein wöchentliches Pensum? 
Ziele im Hinblick auf konkrete Laufereignisse habe ich momentan - verletzungsbedingt - hinten angestellt. Irgendwann mal einen Marathon. So wie ich es im Traum gesehen habe. Vielleicht schaff ich das ja vor dem 40. Geburtstag. Und wenn nicht, auch egal. Ich geh davon aus, dass ich noch ein paar Jahre länger lebe und laufe - irgendwann läuft der Marathon schon mal rein und in der Zwischenzeit nutze ich die Zeit, andere Couchpotatoes zu bewegen mit meinem Blog und diversen anderen Aktivitäten. Ich selbst laufe derzeit 3x pro Woche - wobei ich nicht alles laufe, sondern auch mal walke. Kilometer sind mir inzwischen egal, das war früher anders - da war ich ein Kilometerjunkie ;-) Im Moment ist das alles sehr entspannt bei mir - es gehört jetzt zu meinem Leben dazu. Auch das war früher anders.


Muss Training Spaß machen oder weh tun?
Wieso oder? Haha, nein Spaß beiseite - in erster Linie Spaß. Immer Spaß. Es soll mir helfen, mich gut zu fühlen, meinen Körper zu spüren. Dazu gehört, zumindest in meinem Fall, hin und wieder auch ein Schmerz. Gerade Ende letzten Jahres war ich wieder verletzungsbedingt mehr am Walken. Schmerzen sind wichtige Hinweise. So lerne ich, was gerade nicht optimal läuft in meinem Training und in meinem Körper. Deswegen würde ich sagen, dass Schmerzen vermutlich dazu gehören - aber nicht Sinn und Zweck des Trainings sind. Sie sind aber für mich sehr wichtig, um meinen Körper und seine Grenzen besser kennen zu lernen. Spannende Sache. 

Was ist das Schöne an deiner Lieblings-Laufstrecke?
Die Luft. Der Wald. Der Schotter. Die Kühe. Es ist mein Zuhause, da fühle ich mich wohl, so wie ich bin.

Wie fühlst du dich, wenn du eine Ziellinie überquert hast?
Unbesiegbar :)


Wie bringst du den Schweinehund zum Schweigen?
Ach, der darf schon ein Wörtchen mitreden. Meist gehen wir dann zusammen zum Laufen und sprechen uns aus. Wenn er keinen Bock hat, durchgehend zu laufen, dann gehe ich eben ein paar Schritte, schieße ein paar Fotos und mach sonst noch ein paar lustige Dinge, die der Schweinehund gern hat. Bäume umarmen und sowas.

Was würdest du Anfängern raten?
Den Gedanken abzulegen, dass Laufen nur Laufen ist, wenn man alles am Stück durchläuft. Draußen sein, sich bewegen, sich spüren - darum geht es. Außerdem ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass jeder Weg ein wenig holprig wird dann und wann. Und genau dann wird es spannend. Jetzt bloß nicht aufgeben, sondern weitergehen. Bei Verletzungen nicht alles hinschmeißen, sondern nach Alternativen & Unterstützern suchen. Und zum Schluss noch ein Rat: lies meinen Blog! Haha ;-)

Mittwoch, 6. Januar 2016

Hallo 2016! Gute Vorsätze und Saisonpläne


Während alle schon fleißig Ziele und Vorsätze fürs neue Jahr verkündet haben, sträube ich mich ein wenig, Pläne zu schmieden. Letztes Jahr war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass es im Triathlon weiter gehen muss, dass der Sprung von der Sprint- zur Kurzdistanz so groß nicht ist und dass ich ihn mit genug Anlauf wagen will. Dann kam auf einmal noch das Halbmarathon-Projekt dazu und so habe ich 2015 eigentlich ziemlich viele Ziele schon erreicht. Vielleicht zu viele, denn mein Körper hat sich seine Pause genommen: Seit Ende November hat mich immer wieder eine Erkältung umgehauen, mittlerweile glaube ich an eine Pollenallergie. Gleichzeitig hat ein Knie angefangen, mir etwas Ärger zu machen und so hatte ich in den letzten Wochen nicht sonderlich viel sportliche Action. Das war aber auch nicht schlimm, weil ja noch kein großes Ziel drohend über mir schwebte und sich kein schlechtes Gewissen wegen ausgefallenen Trainingseinheiten melden konnte. Und auch für den Kopf war diese Pause genau das richtige, so dass ich jetzt schon mit den Hufen scharre und mich darauf freue, dass es endlich wieder losgeht.

So jetzt aber, Vorsätze für 2016:

  • mehr Gelassenheit

  • mehr Spaß, weniger Zeitziele

  • neue Gewohnheiten etablieren: Krafttraining, mentales Training, öfter selbst kochen 

 

Wie sehen sie denn jetzt genau aus, die Pläne für 2016?

Hindernislauf-Schlammschlacht
Keine konkreten Pläne. Mal sehen, was kommt.

Schwimmen
Wiedereinstieg in die Rettungsschwimmer-Wettkampfkarriere? Möglicherweise! Ich hätte Bock.

Rennrad
Ich freue mich so sehr darauf, Bruno aus dem Winterschlaf aufzuwecken. Bis es so weit ist, reite ich noch ein bisschen mit Gabi durch Matschpfützen auf Wirtschaftswegen. Ich habe noch nie ernsthaft überlegt, ein Radrennen mitzufahren. Warum eigentlich nicht?

Laufen
Zuerst einmal die Winterlaufserie in Duisburg. Am 30. Januar geht es mit 10 km los, dann folgen Ende Februar 15 km und Ende März der Halbmarathon. Letzteres bereitet mir so langsam ein wenig Bauchschmerzen, aber erst mal konzentriere ich mich auf die kommenden 10, für die das klare Ziel auf jeden Fall nur "schmerzfrei durchkommen" lautet. Was ich dafür tue: Laufanalyse beim Orthopäden, in der Folge eventuell Laufschuhe wechseln, Krafttraining und ansonsten vorsichtig wieder ins Training einsteigen.

Ich möchte dieses Jahr die 10 km unter einer Stunde laufen, aber noch nicht jetzt im Januar - ein Zeitziel muss ja wohl erlaubt sein! Dafür suche ich mir noch einen schönen Zehner später im Jahr aus.


Triathlon
Heimspiel: Ich starte beim T3 Triathlon in Düsseldorf! Letztes Jahr juckte es mir schon in den Fingern, aber da habe ich mir das Ganze dann doch lieber mal nur als Zuschauer angeguckt. Dieses Mal kollidiert der Termin am 26. Juni mit dem Hurricane Festival und schon schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Deshalb musste das Schicksal entscheiden - und das hat es auch: Ich habe einen Freistart gewonnen! Juhu! Und weil ich nicht länger als nötig im Hafenbecken herumdümpeln möchte, habe ich mich für den Sprint angemeldet. Tschakka, das erste Triathlon-Ziel steht also fest! Ich habe großartigen Schiss vor allem, was da im Freiwasser auf mich wartet, aber ich freu mich drauf.

Ein oder zwei Sprints dürfen noch dazu kommen, ich habe mich aber noch nicht entschieden, wo. Ich suche auch noch nach einer schönen, halbwegs flachen Kurzdistanz in NRW - wer Vorschläge hat, möge sie jetzt laut rufen! Am liebsten eher gegen Ende der Saison, August oder September und nicht in Ratingen - flach ist nämlich anders! Hier zuhause (beim zweiten Heimspiel) werde ich aber mit Sicherheit bei der Volksdistanz an der Startlinie stehen - Triathlondebüt 2014 reloaded.

Volunteer
Ich will nicht nur selber leiden, sondern auch Energie daraus ziehen, anderen dabei zuzusehen. Schöner Plan, oder? Im Ernst: Seit mich allein das Zuschauen beim Hamburg Triathlon so unheimlich bewegt hat, will ich öfter bei Events dabei sein, bei denen Leute über sich hinauswachsen. Weil das einfach toll ist. Und weil man außerdem nicht mehr auf die Idee kommen kann, sich selbst anzumelden, wenn man schon als Helfer dabei ist. Deshalb hab ich mich für Tough Mudder NRW und für den Metro Marathon in Düsseldorf als Volunteer gemeldet. Ich bin gespannt, wem ich alles das Wasser reichen darf!

Insgesamt also: gesund bleiben und etwas mehr dafür tun, weniger vorher planen, mehr spontan auf mich zukommen lassen. 2016, ich freu mich auf dich!