Sonntag, 4. Mai 2014

Spaß! Es macht Spaß!

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Letzten Dienstag hab ich das Knie getestet, wieder alles gut. Schon mal beruhigend. Der Lauf selbst war allerdings nicht besonders fantastisch, zwar für meine Verhältnisse recht flott, aber trotzdem ätzend. Beeilt habe ich mich auch nur, weil ich die Klatsche für die Bayern gegen Real sehen wollte. Habs sogar noch vor dem ersten Tor vor den Fernseher geschafft.

Ich bin die Standard-Runde für abends unter der Woche um den Block gelaufen. Gute 3 Kilometer, 21 Minuten. Der erste Kilometer war auch gleich mal der schnellste bisher - unter 6 Minuten mit 5:58. So sehr interessiert mich Fußball eigentlich nun auch wieder nicht... Insgesamt echt anstrengend, bin zwischendurch viel gegangen und fands doof.

So. Ganz anders dagegen gestern. Samstag. Erst mal ausgeschlafen, ewig lange zuhause rumgegammelt, mal mehr und mal weniger sinnvolle Dinge erledigt, Wetter so mittel. Mal Sonne, mal keine, um die 11 Grad. Brrrr. Motivation bei den Aussichten so mittelprächtig, schließlich siegte dann aber der Gedanke: "Ey. Es ist Samstag, du hast Zeit. Geh verdammt nochmal Laufen." Und zwar irgendwo, wo es schön ist. Mal was anderes als am Rhein: Volksgarten und Südpark, jaha, gleich zwei Parks! Die gehen allerdings nahtlos ineinander über. Musste erst mal mit dem Rad hinfahren, sind aber nur 3 Kilometer, also alles easy (so jedenfalls meine Gedanken auf dem Hinweg).

Im Park war es wahrscheinlich wegen der kühlen Temperaturen erfreulich leer. Klar liefen da einige Jogger rum, auch die ein oder andere Familie mit Kinderwagen - hielt sich aber alles in Grenzen. Zahlenmäßig überlegen waren definitiv die Gänse, die mit ihren Küken über die Wege flanierten. Toll. Wenn man Slalom laufen will. Das Blöde an dem herbstlichen Wetter: Die ewige Frage - was zieh ich an? Habe mich für kurze Hose und Shirt entschieden und bin auf dem Rad halb erfroren. War beim Laufen dann aber dankbar, nichts langes anzuhaben - vor allem, als dann doch noch die Sonne raus kam und auch geblieben ist. Schön wars!

Links: Wiese mit Gänseblümchen und Gänsen. Oben rechts: Ententeich, unten rechts: Diesen See habe ich umrundet.
So, dann also das Laufen selbst. Die ersten paar Meter waren fürchterlich. Alles tat weh. Alles. Hüfte (altes Problem), Knie, Beine, sogar die Arme. Ein Scheiß. Ich weiß nicht aus welchem Grund, aber irgendwie hat sich das gegeben - und zwar alles. Ich war unheimlich langsam unterwegs (durchschnittlich 7:30 pro Kilometer), aber es lief. Habe wenige Gehpausen gebraucht und die immer kurz gehalten, nie länger als knapp 2 Minuten. Beim letzten Lauf am Rhein sah das noch ganz anders aus.

Ist das Kunst oder kann das weg?
Was leider gar nicht ging, war die Pollenallergie. Die Nase wollte gar nicht aufhören zu laufen, sodass ich entenfütternde Rentner tatsächlich um ein neues Taschentuch bitten musste. Ich hatte Glück und habe anstatt eines Stofftaschentuchs zwei Servietten von Kamps bekommen (das Brot wurde also auch noch extra eingekauft! ohje). Mit freier Nase gings dann so einigermaßen. Trotz der Allergiebeschwerden hab ich mich gut gefühlt. Echt gut. Man könnte sagen, es hat sogar Spaß gemacht. Ein wenig. Im Ernst jetzt!

So viel Spaß sogar, dass der letzte Kilometer mit 6:28 sogar mit Abstand der schnellste war (sonst alles über 7:20) - was wohl daran lag, dass die letzte Laufetappe auch mit locker 10 Minuten die längste war. Keine Ahnung was da los war. Es lief einfach. Am Ende waren es 5,05 km und 37:59 Minuten. 2 Minuten langsamer als beim Citylauf, aber dafür tausend mal spaßiger. Kann so weitergehen bitte! Das einzig Blöde: Die Rückfahrt. Ja, nur die drei Kilometer mit dem Rad entlang der Hauptstraße, aber ständig bergauf und bergab. Die Beine wollten nicht mehr. Echt nicht! 2 Stunden Pause haben sie bekommen und dann gings ins Wasser. Wasserballtraining war aber auch mehr für die Nase anstrengend, die hat nämlich einen Ball gefangen. Immerhin gehalten. Ansonsten: guter Tag gestern!

Ein Park (eigentlich zwei), in dem man locker eine 5-Kilometer-Runde hinbekommen kann. Und bei Bedarf auch noch mehr. 

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