Montag, 29. September 2014

Lauftreff rockt.

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Die Sache mit dem Lauftreff hatte ich beim letzten Mal ja schon angedeutet. Ich laufe mit meinen Kolleginnen Nadine und Anja und es gibt folgende Regeln: 
  1. When you're in, you're in. Jeden Donnerstag. 
  2. Bei jedem Wetter.
  3. Jeder läuft noch mindestens ein weiteres Mal pro Woche.
So weit so gut. Letzte Woche war der erste Termin. Natürlich war ich mir vorher sicher, ich wäre die Langsamste, würde alle aufhalten, zwischendurch gehen müssen und es wäre - natürlich - die reinste Qual. Tatsächlich lief es dann so: Der Abend war angenehm warm und sonnig und wir sind eine Dreiviertelstunde durch Köln gelaufen. 
Springbrunnen im Sonnenuntergang. Gehts noch kitschiger?
Die beiden anderen haben sich schon so eingegroovt, dass sie direkt das passende Tempo finden. Das konnte ich auch gut mithalten, wäre ich aber allein wahrscheinlich nicht gelaufen. Ok, bei mir steht ja nur "langsam" oder "sehr langsam" zur Auswahl. Mir fällt es aber schwer, so richtig langsam unterwegs zu sein, wenn ich alleine bin. So langsam, dass man gleich schnell gehen könnte, macht mich aggressiv. Aber so langsam waren wir auch nicht - das Tempo war gut. So gut, dass wir uns pausenlos unterhalten konnten. Natürlich hatte ich vorher noch angekündigt, dass ich beim Laufen nicht reden kann. Kann ich auch nicht! Eigentlich.
Schon ganz schön herbstlich hier.
Die Strecke war auch echt angenehm, vom Büro aus kurz durchs Wohngebiet und dann durch den Park. Stadtwald heißt das hier in Köln, wenn ich richtig aufgepasst habe. Wieso man einen Park Wald nennt, weiß ich auch nicht. Insgesamt war das eine echt kurzweilige Geschichte, das Laufen lief fast wie von selbst so nebenher.  
Linke Seite: Hinweg, rechte Seite: Rückweg.
Die ein oder andere Straße mit Ampel war dazwischen, ansonsten gabs keine Pausen. War auch ok, überraschende Erkenntnis des Tages: Wer langsam läuft, hält länger durch. Insgesamt 5,8 Kilometer in knapp 45 Minuten. Läuft. Und: zu dritt ist cooler als alleine.
Der unschlagbare Vorteil beim Laufen direkt nach Feierabend: Wenn man eine Stunde später nach Hause fährt, sind die Straßen so wunderbar frei. Der Abend hat mich dann noch mit Foo Fighters aus dem Radio ("Best of you") und diesem Anblick vorbeirauschender Bäume vor rosa Wolken belohnt:
Der nächste Donnerstag kann kommen!

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