Freitag, 3. April 2015

Ich will Kiemen!

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Ich arbeite weiter an der Baustelle Schwimmen. Zwei Mal die Woche ins Schwimmbad gehen klappt jetzt, wo die stressige Zeit auf der Arbeit mit den vielen Veranstaltungen vorbei ist, eigentlich ganz gut. Dienstags und samstags sind die Schwimmtage, leider ist der Dienstag nicht ganz optimal, weil gleichzeitig Spinning ist. Allerdings komme ich an dem Abend umsonst ins Hallenbad, also hoffe ich weiterhin auf Radel-Wetter und werde Gabi demnächst wieder draußen bewegen.
Heute kein Bild vom Schwimmen. Nur ein Nachher-Foto.
Das Konditionsproblem macht mir beim Schwimmen am meisten zu schaffen, aber das ist ja kein Grund, nicht weiter an der Technik zu feilen. Und weil dienstags andere Vereinskameraden als samstags im Schwimmbad sind, habe ich mir bei der erstbesten Gelegenheit direkt mal eine Ausbilderin geschnappt und alles aufgesaugt, was sie kommentiert hat. Danke, liebe Rebecca!

Ich soll mit den Händen weiter vorn eintauchen. Im Moment strecke ich den Arm nicht genug und schiebe ihn erst unter Wasser weiter nach vorn - schön blöd. Den Arm über Wasser länger zu machen, um nicht so früh einzutauchen, fühlt sich aber irgendwie falsch an. Da kommt wohl noch ein bisschen Arbeit auf mich zu - mein Freund der Pull-Buoy wird dafür mal wieder zum Einsatz kommen. Was die Arme auch ganz gern machen: unter Wasser nicht so weit nach hinten ziehen, wie es geht, sondern irgendwann auf halber Strecke nur noch die Hand abknicken. Haha! Wie schön, wenn einem das mal jemand von außen sagt. Abhilfe soll die Übung mit dem abgespreizten Daumen schaffen, so dass ich spüre, auf welcher Höhe am Bein die Hand auftaucht.

Die Füße könnten sich noch etwas mehr nach innen drehen und die Bewegung der Beine könnte noch stärker aus der Hüfte kommen. Weiß ich alles, muss man trotzdem immer mal wieder dran erinnert werden... Arme und Beine sind soweit besprochen - den größten Aha-Effekt gabs allerdings beim Thema Atmung. Ich atme im Moment im 4er-Rhythmus rechts, weil ich das Gefühl habe, durch den 3er (also rechts und links) zu viel Unruhe reinzubringen und nur noch hin und her zu wackeln. Kommentar: ich hätte genug Platz und Zeit zum Atmen, sieht alles ok aus. "Problem": ich bin, wenn ich nicht atme, sehr ruhig. Der Oberkörper bleibt sehr gerade und rollt kaum hin und her - und sobald ich atme, bringe ich das durcheinander. Und wenn beide Seiten dazu kommen, wirds noch schlimmer. Gut zu wissen! Ich darf also mehr um die Längsachse rotieren. Und ich könnte toll kraulen, wenn ich nicht atmen müsste.

Ganz schön viel auf einmal für den Kopf. Und um den noch ein bisschen mehr durchzuschütteln, habe ich Rollwenden geübt. Die gute @triathlife hat mich auf Instagram drauf gebracht. Ich habe das früher mal gekonnt, aber heute?! Eigentlich ist es nur ein Purzelbaum, bei dem man sich auch nochmal längs dreht. Eigentlich. Gar nicht so einfach mit der Orientierung! Ich hatte plötzlich die Füße in der Ablaufrille oder oben auf dem Beckenrand. Oder habe mich wunderschön abgestoßen, aber in Rückenlage. Oder habe vor lauter Kribbeln in der Nase einen Lachanfall bekommen. Das Kribbeln ist wirklich das Schlimmste, deshalb habe ich versucht, bei der Rolle auszuatmen. Aber so langsam wie ich mich drehe, so viel Luft habe ich überhaupt nicht! Das ist echt nicht einfach, aber es ist toll, was Neues zu lernen und eine schöne Abwechslung zum schnöden Bahnenziehen.

Nächstes Mal gehts weiter mit Brust und Kraul abwechselnd, allerdings nicht mehr 1:1, sondern mit immer mindestens 2 Bahnen Kraul am Stück. Tendenz steigend. Hoffentlich!

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