Dienstag, 25. November 2014

Ohne Beine schwimmt es sich besser

Kommentare :
Ich hatte ja beim letzten Mal schon angedeutet, dass ich endlich wieder schwimmen war. Inzwischen gleich zwei Mal an den beiden letzten Samstagen und ich will wenigstens kurz zusammenfassen, wie es so war. Ungefähr 4 Wochen bin ich nicht zum Schwimmen gekommen, aber davor lief es eigentlich ganz okay. Beim ersten Mal nach der Pause hatte ich meine Flossen vergessen. War aber nicht schlimm, denn ich bin auf die grandiose Idee gekommen, nicht nur "nur Beine", sondern auch mal "nur Arme" zu trainieren. Also Pullbuoy zwischen die Beine und ab gehts (bin ich eigentlich die einzige, die bisher dachte, dass die Dinger Poolboy heißen? So wie Mistboy?).

Auf jeden Fall hab ich mich mit dem Teil sofort angefreundet: Der Auftrieb, den der Schaumstoffklotz mir verleiht, ist wohl um einiges besser als mein Beinschlag. Spricht für eine miserable Wasserlage und einen miserablen Beinschlag - und ich dachte immer, die Arme könnten nix. Aber nur Kraul-Arme lief auf einmal super. Ich habe die Angewohnheit, beim Atmen mit dem ganzen Körper irgendwie so sehr zu rotieren, dass der Arm, der gerade mit dem Zug dran ist, unter Wasser wilde Schlangenlinien malt, um das auszugleichen. Glaube ich. Fühlt sich jedenfalls eigenartig an und sorgt in dem Moment auch nur dafür, dass ich nicht untergehe und nicht, dass ich vorwärts komme. Beim Schwimmen mit Pullbuoy, also ohne Beine, kann ich mich viel besser auf die Arme und die Atmung konzentrieren. Ich habe jetzt zum ersten mal gemerkt, was eigentlich ein echter Armzug ist, also so mit richtigem Zug - äh, ihr versteht? Ich glaube ich brauche noch eine ganze Weile, um das zu automatisieren und werde auch noch ganz oft alle möglichen Leute bitten, sich das anzuschauen und Tipps zu geben.
Es gibt im Hallenbad nichts, das schön ist. Wirklich gar nichts. Aber ich halte beim nächsten Mal die Augen offen.

Das Atmen selbst ist auch so eine Sache. Die Schokoladenseite ist die rechte, links geht auch, aber nicht so gut. Da ist am Ende irgendwie mehr Wasser als Luft im Mund, auch wenn ich versuche, echt nur seitlich den Mund aus dem Wasser zu stecken - wahrscheinlich sehe ich dabei aus wie ein Karpfen, der "blubb" macht. Das darf auch noch besser werden. Ansonsten geht es ganz langweilig ums Kondition aufbauen - ich bin immer noch überrascht, wie hinüber ich nach wenigen Metern Kraul (mit alles) bin, während Brustschwimmen (langsam) ziemlich lange geht. Richtig langsam Kraulen ist wahrscheinlich auch so eine Sache wie seeeehr langsam laufen, zu der man sich erst mal zwingen muss.

Bei der ganzen Sache mit dem Schwimmen habe ich jedenfalls noch keinen Plan und zähle die Bahnen auch nur grob mit. Im Moment gehts mir vor allem darum, die Technik richtig zu lernen und wie gesagt die Kondition zu verbessern.Wenn mir danach ist, setz ich mich in ner ruhigen Minute wohl mal hin und schreibe einen Trainingsplan - oder googele einen. Könnte wohl nicht schaden. Auf jeden Fall machts wieder Spaß und ich habe richtig Lust aufs Üben. Und aufs besser werden! Eine richtige Belohnung fürs Schwimmen ist das Wasserballspielen danach - meistens "stehe" (haha) ich da im Tor. Am letzten Samstag hab ich auch mal selbst ein Tor geworfen - auch noch ein wirklich schönes. Fühlt sich gut an!

Kommentare :

  1. Nicht zu vergessen auch der Laborboy ;-) (ist das eigentlich sexistisch?)

    AntwortenLöschen
  2. Ich dachte bis gerade dass der Pullboy heisst ;-)
    LG

    AntwortenLöschen