Freitag, 29. August 2014

47 Kilometer pro Stunde.

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Endlich wieder Sommer! So sah es jedenfalls Mitte der Woche aus. Also ab in den Park. Mit etwas Glück war es sogar auch Donnerstagabend trocken, so dass die nächste Tour mit Gabi starten konnte. Aber von vorn:
Gabi und ich. Kurzer Halt fürs Foto.

Laufen
Nach dieser witzlosen 10-Minuten-Runde von Sonntag, die den einzigen Sinn und Zweck hatte, direkt nach dem Radeln zu Laufen, durfte es dieses Mal doch wieder etwas länger sein. Also altes Rad geschnappt und ab zum Park. Wenn ich mit Gabi ja manchmal schon denke, ich komme nicht vom Fleck - das alte Omafahrrad klebt wirklich an der Straße. Aber so richtig. Ganz schön mühsam, aber glücklicherweise sind es ja nur drei Kilometer bis zum Volksgarten. Was für ein Name eigentlich für einen Park!
Abendsonne im Park. Ist das nicht schön?

Das Laufen lief dann so - naja irgendwie mittel. Die Waden haben mal wieder ordentlich gezogen, die hören gar nicht mehr damit auf. Ziemlich nervig und somit ein holperiger Start. Ich bin die gleiche Runde wie üblich dort gelaufen. Und ja, das ging deutlich schneller als bisher, aber ich bin nicht die ganzen 5 Kilometer durchgelaufen. Das ist ein ziemlicher Witz, aber nach etwa 3 Kilometern und einem kleinen Anstieg musste ich einfach mal ein paar Meter gehen. Vielleicht wollte ich auch. Danach liefs aber jedenfalls besser und ich musste keine weitere Gehpause einlegen, bis ich wieder am Rad angekommen war.


Insgesamt: 5 Kilometer, gut 35 Minuten, macht 7 pro Kilometer. Mit nur Laufen schaffe ich so 6:40, aber naja. Als ich die gleiche Runde das letzte Mal im Juni gelaufen bin, habe ich übrigens 43 Minuten gebraucht. 43! Vielleicht ist doch nicht alles so übel, wie es sich manchmal anfühlt.

Rennradeln
Donnerstag ist Gabi-Tag! Papa war auch wieder am Start, aber dieses Mal habe ich die Strecke ausgesucht. Der Start war der gleiche wie Sonntag, damit ich die Runde nochmal andersrum fahren konnte. So weit so gut. Gar nichts gut war mit den Beinen. Die Oberschenkel brennen die ersten Minuten auf dem Rad ja irgendwie immer übertrieben, aber dieses Mal hat der Mist die ersten fünf Kilometer lang angehalten. Als ob man durch Pudding fahren würde. Mit viel Haut oben drauf. Keine Ahnung warum, aber plötzlich wurde es zum Glück schlagartig besser, so dass ich mich entschieden habe, den fiesen Berg doch direkt zu Anfang zu fahren. Hoch, Ebene, hoch und direkt wieder runter. Und am Renntag in der nächsten Runde nochmal. Ich habe riesigen Respekt vor diesem einen blöden Berg. Alle Leute, die echte Berge kennen, lächeln wahrscheinlich nur müde. Ich find das blöd und will da überhaupt nicht hoch. Schon gar nicht zwei mal.

Bitte einmal sehr begeistert schauen. Danke.

Wir sind also da hoch geklettert. Ich am Pusten, Papa am Pusten, Gabi stumm. Scheiße wars, langsam auch, aber ich habe das hoffnungsvolle Gefühl, etwas weniger kaputt oben angekommen zu sein als beim letzten Mal. Also wieder runter. Das war super! Die Straße hat hier keine komischen Löcher, Wurzeln oder andere Stolpersteine. 47 km/h. Mit viel rollen lassen und wenig treten. Das einzige, was ich mich nicht traue bei der Geschwindigkeit: Hände an den Unterlenker. Da komm ich nämlich nicht an die Bremsen. Also einfach so ducken und runter sausen.

Huiiii... während der Fahrt geschossen.

Der Rest der Strecke lief insofern gut, dass die Beine gemacht haben was sie sollten ohne sich zu beschweren. Super nervig nur, dass wir echt jede rote Ampel mitgenommen haben, die es so gab - und das waren einige. Einziger Vorteil: Ich komm jetzt recht flott wieder in die Klicks rein, wenn der Schuh einmal draußen war. Gegen Ende haben wir beschlossen, dass wir noch Bock haben und die Runde ein klein wenig verlängert. Ich wollte eigentlich gern zum Rhein, aber so weit haben wir es dann mangels Rückweg-Alternativen doch nicht geschafft.

Ganz zum Schluss lautet das Fazit: beschissener Start, Berg ganz okay, Rest langsam aber ganz ok, eine verlorene Regenjacke. 28 Kilometer, 1 Stunde 13 Minuten. Durchschnittsgeschwindigkeit 23 km/h (war auch schon mal mehr), Spitze 47,2 km/h (war noch nie mehr). Sattel ist übrigens getauscht, Lenker und Sattel höher, ich mache fleißig Nackenübungen und hatte bisher keine Schmerzen mehr. Gabi, das mit uns könnte was werden.

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