Samstag, 13. Dezember 2014

LaufkursTeil 2: Bankräubertraining

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Teil 1 vom Lauftechnikkurs könnt ihr hier nachlesen. Das war ziemlich viel Theorie, deshalb war ich froh, dass beim zweiten Mal der Treffpunkt Stadion hieß. Leider hatte keiner einen Schlüssel dabei, also gings spontan zum nächstbesten Sportplatz. Und das war der Ascheplatz neben meiner alten Schule. Kann mir schöneres vorstellen!
Bei kuschligen 4°C zum Laufkurs/Bankräubertraining.
Los gings mit einer Runde warmlaufen und einer zweiten, bei der jeder der Reihe nach irgendeine Übung vormacht, die alle anderen nachmachen müssen. Von Hopserlauf über Seitgalopp bis zu Hampelmännern war alles dabei. Fantastisch.

Als nächstes kam die Idee: jetzt wo wir warm sind, könnten wir ja mal die Schuhe ausziehen. Barfuß laufen stand zum Glück nicht auf der Tagesordnung, aber dafür auf dem Balance Pad rumturnen. Auf einem Bein darauf stehen ist gar nicht schwierig, aber dabei die Augen zumachen resultiert in sofortigem Umfallen. Oh Mann. Schon lustig, dieser Gleichgewichtssinn. So, auf jeden Fall gibt es drei Übungen, die die Fußmuskulatur kräftigen sollen und die wir alle schön fleißig nachgeturnt haben.

Danach kamen die Beine dran: auf Bänke steigen, mit gestreckten Beinen auf dem Vorfuß hüpfen und so eine Art Seitstütz-Hampelmann im Stehen.
Meine absolut unbewegliche (und wahrscheinlich vom Reiten geschädigte) Hüfte findet diese Übung gar nicht mal so toll. 
Armarbeit haben wir auch geübt: Fühlt sich reichlich bescheuert an, ohne zu laufen mit den Armen von vorne nach hinten zu pendeln. Im Stillstand. Hiervon keine Fotos. Am Ende durfen wir tatsächlich noch ein bisschen hin und her laufen: mal mit Schritten zählen, mit anfersen, mit platschen. Ich bin noch nicht ganz sicher, was ich von dem Ganzen halten soll: kurze Schritte, ok. Mache ich sowieso. An die Armarbeit und den komischen Winkel kann ich mich gewöhnen, wenn ich mich immer wieder drauf konzentriere. Dauert eine Weile, bis in meinem komischen Hirn ein neuer Bewegungsablauf gespeichert ist. Die Sache mit dem hohen Unterschenkel will noch nicht so ganz in den Kopf rein. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen noch kommt!

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